Wir bestehen nicht nur aus unserem Körper, sondern auch aus unserem Bewusstsein und Unbewusstsein. Das Bewusstsein ist der Teil unseres Denkens, der uns komplett zugänglich ist, und das Unbewusste bezeichnet den Teil, der uns nicht mit dem Bewusstsein zugänglich ist.

Wenn wir diese drei Teile als unsere Zusammensetzung annehmen, verstehen wir, dass es für Gesundheit und Wohlbefinden wichtig ist, uns auf allen drei Ebenen gut zu tun. Krankheit zeigt sich auch manchmal auf mehreren Ebenen, und damit meine ich beispielsweise psychosomatische Erkrankungen.

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Körperlich ist es einfach, uns gut zu tun: viel Bewegung, gute Ernährung, ausreichend trinken, wenig Zucker, viel Eiweiß, ausreichend Schlaf und körperliche Pflege.

Für Bewusstsein und Unbewusstsein ist es schon etwas schwieriger, weil Menschen unterschiedlichen Bedarf haben. Die Pflege der beiden Teile der Psyche wird unter dem Begriff „Psychohygiene“ zusammengefasst. Die Psychohygiene versteht sich als Schutz vor psychischen Krankheiten und hilft gleichzeitig psychisches Wohlbefinden zu erlangen.

Auf meinem YouTube-Kanal findest du auch ein Video zur Erhöhung der psychischen Widerstandfähigkeit („Resilienz“).

Etwa 33 Prozent der Bevölkerung weist aufs Jahr gerechnet eine oder mehrere klinisch bedeutsame psychische Störungen auf (Quelle).

Leider habe ich dennoch kaum aktuelle Studien zur Wirksamkeit von Psychohygiene gefunden. Im psychosomatischen und psychiatrischen Krankenhausalltag steht Psychohygiene nicht nur für die Mitarbeiter auf dem Programm, sondern auch Patienten lernen gezielt, wie sie im Kopf „ausspannen“ und sich guttun können. Aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, es tut einfach gut!

Vielleicht tust du schon die ein oder andere Sache unbewusst für deine Psychohygiene 😊 Im Prinzip ist Psychohygiene kein „Programm“, das abgespult werden kann, sondern sie besteht vielmehr aus einzelnen Bausteinen.

Jeder Mensch ist hier völlig unterschiedlich in seinen Bedürfnissen. Beispielsweise brauchen hochsensible Menschen sehr viel mehr Schutz als andere.

Zur Psychohygiene gehört auch der Bereich der Gedankenhygiene: Gedanken beeinflussen unsere Gefühle, und es ist wichtig, die Fähigkeit zu erlernen, Gedanken lenken zu können, und damit den „unruhigen Geist“ auch mal an die Hand zu nehmen.

Es gibt einige Themenbereiche, zu denen du dir gerne Gedanken machen kannst und die dir helfen können, ein für dich stimmiges Psychohygiene-Ritual zu entwickeln:

  • Sich selbst annehmen: Was kannst du tun/denken, damit du dir zeigen kannst, dass du dich liebst? Wie kannst du dir verzeihen und dich lieben?
  • Sich nicht aufgeben: Wie kannst du immer wieder an dich glauben?
  • Weinen zulassen: Lebe deine Gefühle!
  • Achtsam sein: Wie kannst du so häufig wie möglich im Hier und Jetzt sein?
  • Beziehungen pflegen: Nichts ist so wichtig und so essenziell, wie erfüllende Beziehungen um dich herum. Wie viel Zeit investierst du in deine Beziehungen? Was möchtest du verbessern?
  • Lachen und Freude: Wie oft lachst du? Lachen hat so eine gute Auswirkung auf unseren Körper. Das kannst du nach einem Lachanfall ganz deutlich spüren. Stress verschwindet einfach.
  • Kreativität: Dein Unbewusstsein liebt es, kreativ zu sein und sich auszudrücken. Wie häufig nimmst du dir die Zeit zu malen, zu tanzen, Theater zu spielen, zu töpfern, zu musizieren oder ähnliches?
  • Darüber reden: Rede mit einer vertrauten Person über das, was dich belastet, aber nicht jammern!
  • Sich entspannen: Wie viel Zeit nimmst du dir aktuell dafür? Wie kannst du mehr Ruhe oder Ruhe-Inseln in deinen Alltag bringen?
  • Neues Lernen: Wie offen bist du für neue Erfahrungen und neue Dinge? Forderst du dich auch mal gezielt heraus?

So viele Fragen!

Eine Sache noch: Vorbeugend und regelmäßig Zeit für dich selbst einzuplanen und dir selbst gut zu tun, ist immer eine gute Idee!

Und, um nochmal den Bogen zum Anfang zu spannen, natürlich kannst du auch den Zugang über deinen Körper nutzen: Eine liebevolle Massage ist für den Körper genauso schön wie für dein Innenleben, und Sport wirkt auch auf mehreren Ebenen.

Was tust du schon konkret für deine Psychohygiene? Schreib es in die Kommentare. Ich freu mich darauf, es zu lesen.

Viele Grüße,

 

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